• triptipp

Madeiras sonniger Süden


Funchal

Die Inselhauptstadt ist vor allem bekannt dafür, durch die vielen riesigen Kreuzfahrtschiffe die hier halt haben.

Auch wenn sich die wahre Schönheit Madeiras im üppig grünen Hinterland entfaltet, kann man sich dennoch einen Tag für einen Abstecher in die Hauptstadt reservieren.


Als erstes nahmen wir uns den bekannten mercado dos lavradores in Angriff. Grosse beladene Gemüse- und Früchtestände füllten einen Innenhof. Das Angebot ist enorm und das tolle man darf überall etwas davon kosten.


Weiter gingen wir in die runtergekommene Rua de Santa Maria im alten Fischerviertel Madeiras. Dort finden sich in den alten Gemäuern noch urige Tante-Emma-Läden und traditionelle Handwerksbetriebe. Viele der alten Holztüren wurden durch das Kunstprojekt arte de portas abertas von lokalen Künstlern eindrucksvoll gestaltet.

Durch die Gassen zu schlendern lohnt sich allemal.



Ein Klassiker ist die Gondelfahrt vom Hafen auf den Monte. Monte ist der Stadtteil in dem früher die reichere Gesellschaft gelebt hat. Diese wurden mit Hilfe der Korbschlitten, die als schnelles Transportmittel dienten vom Monte nach Funchal befördert. Heute erfüllen die Schlitten einen rein touristischen Zweck. Wir zwei stehen nicht unbedingt auf typische Touristenattraktionen. Aber bei dem fanden wir, dass wir das mal ausprobieren sollten.


Bekannt und anscheinend ein absolutes muss ist ein Besuch im Botanischen Garten. Leider war er zu unserer Zeit gerade im Umbau, durch das der Pflanzenbestand eher etwas Rar war. Deshalb besuchten wir zusätzlich noch den Tropischen Schlossgarten in Monte, der sich gleich um die Ecke bei der Gondel befindet. Ein Garten voll bewachst mi Pflanzen. Man fühlte sich gleich als wäre man in den Tropen. Dieser hat uns dann viel besser gefallen als der Botanische Garten. Jedoch war auch der Eintrittspreis um einiges teurer, was sich aber allemals gelohnt hat. Im Garten befindet sich noch eine schöne alte Villa, die früher als Hotel genutzt wurde.


Camara de lobos - das kleine Fischerviertel

9km westlich von Funchal befindet sich das kleine Fischerviertel Camara de lobos.

Wir machten einen kurzen Abstecher dorthin. Direkt an den Bootsstegen befinden sich viele kleine Cafés und Restaurants. Leider hatten wir keine Zeit um dort einen Rast zu machen, aber für alle die gerne Fisch mögen empfehlen wir dort Madeiras Nationalgericht den schwarzen Degenfisch zu probieren.


Ponta do Sol - dort wo immer die Sonne scheint

Total entspannt präsentiert sich Ponta do Sol, dessen schicke Uferpromenade an Saint-Tropez erinnert. Unser Ausflugsziel in Ponta do Sol war ehrlich gesagt ein Instagram-Hotspot, den wir unbedingt bei Sonnenuntergang besuchen wollten.


Calheta - die kleine Bucht

Das besondere an Calheta ist der Sandstrand. Es ist der einzige auf ganz Madeira. Hierfür wurde der Sand von der Sahara eingeschifft und der Sandstrand künstlich angelegt. Nicht gerade ein schöner Strand aber wenn man für einen Tag mal ins Meer hüpfen möchte lohnt es sich allemal.

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