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Madeiras wilder Norden



Madeira; der Namen sagt wahrscheinlich vielen von euch etwas aber wo diese Insel genau liegt, weiss niemand wirklich so genau. Auch uns ging es anfangs so. Als Janine etwas herumstöberte und sich auf die Suche machte wo es für uns in den nächsten Ferien hingehen soll, stiess sie per Zufall auf ein Angebot nach Madeira. Was uns als erstes faszinierte waren die schönen Bilder. Madeira zeichnet sich definitiv durch seine Vielfältigkeit aus. Traumhafte schwarze Sandstrände, eine raue Berglandschaft und eine unbeschreibliche Artenvielfalt an Flora und Fauna machen die Insel zu einem Paradies.

Als wir uns genauer darüber informierten, was es auf der Insel zu erleben gibt, war für uns schnell klar, dass neue Abenteuer startet für uns in Madeira.


Die Blumeninsel Madeira gehört zu den faszinierendsten Reisezielen im Atlantik. Ein wenig abseits liegt sie schon die traumhafte Insel. Dennoch ist sie für Touristen und Abenteurer gleichermaßen gut erreichbar. Ca. 3 Flugstunden von Zürich entfernt, erreicht man den kleinen Flughafen.

Von einfachen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Kletterrouten wird hier alles angeboten. Die Insel eignet sich sowohl für Alleinreisende, als auch für Paare oder die ganze Familie. Ganz gleich, ob man Ruhe und Erholung sucht oder etwas unternehmungslustiger ist, ganz gleich ob das Herz eher für das Wandern oder für das Baden schlägt: Langeweile kommt hier bestimmt keine auf.

Wir empfehlen euch auf jeden Fall bei eurer Reise nach Madeira ein Auto zu mieten, so seid ihr freier und ungebunden, weil das Angebot an Öffentlichen Verkehrsmittel nicht gerade gross ist und ihr dadurch viel Zeit sparen könnt.


Wir buchten unseren Aufenthalt in einem kleinen süssen Boutique Hotel in Sao Vicente im Norden von Madeira.


Ein Roadtrip entlang Madeiras alter Küstenstrasse gleicht einer Fahrt durch eine Postkarte. Die schmalen Strassen schlängeln sich durch das grüne Hügelland und alle paar hundert Meter weist uns ein Strassenschild zu einem Miradouro. Die Aussichtspunkte sind so zahlreich, dass wir mit der Zeit den einen oder anderen ausliessen.

Der wilde Norden lässt sich problemlos als Tagesausflug durchführen. Wir haben ihn um mehr Zeit zu haben in zwei Tage geteilt. Nachfolgend haben wir euch unsere Stopps an der Nordküste kurz zusammengestellt. Eins ist klar, der Norden der Blumeninsel ist mit einer beeindruckenden Klippenlandschaft gesegnet.


Tag 1

Den ersten Tag starteten wir in Ponta do Pargo im Westen der Insel. Von dort fuhren wir mit mehreren Stopps wieder zurück nach Sao Vicente.


Ponta do Pargo – Blütenzauber am westlichsten Inselpunkt

Ein Stopp beim Leuchtturm in Ponta do Pargo gehört bei der Umrundung des Inselwestens zum Pflichtprogramm. Unserer Meinung nach könnte man den auch weglassen. Trotzdem hielten wir kurz, damit Dominik seine Drohne noch fliegen konnte.


Achadas da Cruz - 450 m in die Tiefe

In Achadas da Cruz hat der Wegweiser «Teleférico» unsere Aufmerksamkeit geweckt. Ohne zu wissen, was uns erwartet, sind wir der kurvenreichen Strasse zur Küste hinunter gefolgt. Nach rund 15 Minuten tauchte vor uns eine Seilbahnstation auf. Das liessen wir uns nicht entgehen für 5 Euro einen Abstecher in die Tiefe zu wagen. Das Panorama mit den bewirtschafteten Ackerfeldern ist einfach wunderbar.


Porto Moniz – Baden im Lavapool

Auf den nächsten Stopp freuten wir uns besonders. Porto Moniz ein Dorf das bekannt ist für seine Lavapools. Die natürlichen Pools aus Lavafelsen wurden durch die meterhohen Wellen ins Meer geformt. Fürs Baden war es zu kalt. Trotzdem wagten wir einen Sprung ins kühle Nass.


Ribeira de Janela – schroffe Schönheit

Die schroffe Felsformation „Ilheus de Ribeira Janela“ liegt direkt vor der Küste von Ribeira Janela und gehört definitiv mit zu den schönsten Fotospots der Insel.

Übrigens könnt ihr hier diese schöne Felsformation hier in unserem Madeira Video von einer anderen Perspektive betrachten.


Seixal – Küstenblick

Wie eingangs erwähnt, Miradouros gibt’s in Madeira am Laufmeter und wir konnten auch hier dem Stopp nicht widerstehen. Besonders aus dem Grund, weil sich hier ein schöner Strand aus schwarzem Sand befindet und ein Wasserfall, der aus den Felsen direkt ins Meer fällt.



Tag 2

Den Zweiten Tag starteten wir an der östlichen Inselspitze von Madeira und fuhren der Küste entlang wieder nach Sao Vicente.


Porto da Cruz – Surfer Hotspot

Porto da Cruz gehört zu den ältesten Dörfern der Insel. Hauptattraktion vieler organisierten Bustouren ist die historische Zuckerrohrfabrik Companhia dos Engenhos do Norte beim Strand. Wir haben auch einen kurzen Blick hineingeworfen, sind dann aber bald wieder weitergefahren. Für Surfliebhaber ist der Strand sehr beliebt.




Faial – grünes Hinterland

Die Fahrt von Porto da Cruz Richtung Santana führt durch idyllisches Hinterland.

In Faial machten wir einen kleinen Zwischenstopp zum Lunch im Casa de Cha do Faial.


SantanaBunte Strohhäuser

Santana ist für seine farbig angemalten Häuschen, bekannt. Uns erinnerten sie an die Häuser bei Asterix und Obelix. Im Dorfzentrum befindet sich ein kleines Freilichtmuseum, wo man die Häuser von genauem betrachten kann. Darin befinden sich kleine Souvenir Läden. Wer möchte kann auch durch die Strassen von Santana schlendern. Den solche Häuschen findet man überall in den Gassen. Jedoch sind sie meistens nicht mehr in einem sehr guten Zustand.



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