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Marrakech - Travel Guide Part 1

Aktualisiert: Okt 21



Wie bereits schon viele von euch erfahren habt, reisten wir Anfang November mit zwei Freunden für eine Woche ins orientalische Marrakech. Diese Stadt verzaubert einem wahrhaftig und hat uns wirklich im Positiven überrascht. Für uns ist bereits jetzt klar, dass wir irgendwann wieder dorthin zurückkehren werden.

Weil wir so vieles erlebt haben, haben wir beschlossen unseren Reisebericht in drei Posts aufzuteilen...



What to see

Das tolle an Marrakech ist, dass es sehr vieles zu sehen gibt. Seien es nur die verwinkelten farbigen Gassen in der Medina und das grosse Treiben auf dem Place Djemaa el Fna mit seinen Gauklern, Schlangenbeschwörern und Geschichtenerzählern. Man kann einfach durch die Medina schlendern und das Geschehen geniessen.


Koutoubia-Moschee

Die Koutoubia-Moschee eerhebt sich als Wahrzeichen von Marrakesch und wacht erhaben über die “Rote Stadt” — sie ist mit ihrem 77 Meter hohen Minarett von beinahe jedem Platz in der Stadt aus zu sehen und gehört zu den meistfotografierten Motiven in Marrakesch.




Medersa Ben Youssef

Die alte Koranschule Ben Youssef sollte man unbedingt gesehen haben. Man kann sie alleine bestaunen oder aber einen Guide vor Ort buchen, der einem viel Geschichtliches über die Schule erzählt. Dies lohnt sich auf jeden Fall, denn Informationstafeln sucht man in Ben Youssef vergeblich.






Maison de la Photographie

Gleich in der Nähe von Ben Youssef befindet sich das Maison de la Photographie de Marrakech; ein altes Riad, in dem Fotografien, die zwischen 1870 und 1950 entstanden, ausgestellt sind. In der oberen Etage des Museums befindet sich ein kleines Café mit Dachterrasse, von der aus man den Sonnenuntergang geniessen kann.



Bahia Palace

Für ca. Fr. 2.- kann man sich den Bahia Palace anschauen, der 1867 erbaut wurde und ein Paradebeispiel für den marokkanischen Baustil ist. Auch dort empfielt es sich einen Guide zu buchen, wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet.





Jardin Majorelle

Falls ihr genügend Zeit habt, empfiehlt sich ein Besuch im Jardin Majorelle. Dieser Garten gehörte ehemals dem Designer Yves Saint Laurent (YSL). Er ist beeindruckend, jedoch relativ klein. Den Eintrittspreis empfanden wir entsprechend als etwas zu teuer.

Diejenigen, die sich für Mode interessieren, können auch gleich ein Kombi Ticket lösen und das neue Museum über YSL das sich gleich ein paar Meter neben dem Garten befindet besuchen.



Where to shop

Gerade für Interior-Begeisterte ist Marrakech das Shoppinparadies schlechthin. Zumindest uns erging es so. Wer auf die zahlreichen verzierten Stücke, Mosaike, handgeknüpften Teppiche, Lederwaren und Metallarbeiten steht, kann sich in den Souks für Stunden verlieren.


Lasst euch dabei einfach durch die Souks treiben und geniesst es, denn irgendwo kommt man immer wieder heraus. Falls ihr das nicht möchtet, dann lasst euch durch einen Guide, der euch durch dieses Labyrinth führt, begleiten. Verhandelt den Preis aber unbedingt vorher. Ansonsten werdet ihr unnötig viel Geld für die spontane Begleitung bezahlen.

Ihr könnt euch aber auch an der Koutoubia Moschee orientieren, so wie wir es gemacht haben. Dann landet ihr bestimmt wieder auf dem Place Djemaa el Fna.








Das Shopping in den Souks ist ein einmaliges Erlebnis. Verhandeln in den Souks ist das A und O. Ihr werdet nie einen fairen Preis für etwas bezahlen, wenn ihr euch nicht darauf einlässt. Die Händler sind mit Haut und Haaren dabei und gestikulieren wild, werden emotional und legen sich bei Bedarf so richtig ins Zeug. Dabei gilt für euch: bezahlt niemals mehr als die Hälfte des erstgenannten Preises. Macht beim Feilschen unbedingt mit, es macht wahnsinnig Spass! Überlegt euch aber vorher gut, ob ihr auch wirklich am Produkt interessiert seid und was ihr dafür maximal bezahlen würdet.

Am besten legt ihr vor dem Shoppen fest, wie viel Geld ihr maximal ausgeben möchtet, und bewahrt das entspechende Bargeld separat auf. Denn glaubt uns: man kann in den Souks in einen kleinen Shoppingwahn verfallen und rasch den Überblick über seine Augaben verlieren.


Hier unsere drei goldenen Tipps:

  1. Wenn ihr freundlich seid, nett lächelt und ein bisschen Humor beweist, werdet auch ihr freundlich behandelt.

  2. Die besten Deals konnten wir machen, als wir ohne unsere Männer unterwegs waren. (Frauenbonus ;))

  3. Wenn ihr euch über den Preis einfach nicht einigen könnt, sagt dem Händler freundlich, dass ihr euch erstmal weiter umschaut und später noch einmal wieder kommt. Bei der zweiten Runde wird dann noch einmal ganz hektisch über den „last price“ verhandelt.


Wie viel sollt ihr ausgeben?

Ganz egal – wichtig ist nur, dass beide Parteien mit dem Deal zufrieden sind. Wenn euch etwas gefällt, und ihr habt ein wenig zu viel dafür ausgegeben, ist das doch egal, solange ihr damit zufrieden seid!Den für unsere Schweizerverhältnisse ist bereits sowieso alles schon günstig. ;)


Übrigens wusstet ihr schon..., dass Marokko das einzige Land weltweit ist, in dem der Arganbaum wächst, der sich selbst produziert und nicht angepflanzt werden kann? Das daraus gewonnene Öl ist dementsprechend exklusiv und wird einerseits zum Kochen und andererseits für kosmetische Zwecke verwendet. Wenn ihr also in Marokko seid, sichert euch eine kleine Flasche des wertvollen Öls, das ihr dort wesentlich günstiger als anderswo bekommt. Wichtig: Kauft nur Öl, das vor Licht geschützt aufbewahrt wurde. Denn sobald das Öl der Sonne ausgestellt ist, wird es schlecht und geht kaputt.






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